Aktuelles aus dem Portal "Galeria Vital"

  • Zehn Jahre ist es her, dass die Versandapotheke DocMorris mit einer eigenen Filiale auf den deutschen Markt drängte. Viele Gerichtsurteile später ist der Widerstand der Apotheker ungebrochen. Und DocMorris geht bereits wieder neue Versorgungswege.

    Von Annika Grah

    HÜFFENHARDT/SAARBRÜCKEN. Für den Bürgermeister der nordbadischen Gemeinde Hüffenhardt ist es ein Segen. 30 Jahre lang habe es eine Apotheke am Ort geben, sagt Walter Neff. Als der Inhaber vor zwei Jahren in den Ruhestand ging, fand sich kein Nachfolger. "Dann kam DocMorris." Der Versandhändler will in der 2000-Seelen-Gemeinde gut 20 Kilometer nordwestlich von Heilbronn seine erste Automatenapotheke mit Videoberatung installieren.

    09.01.2017
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  • Die hausärztliche Versorgung von Pflegeheimen kann ein organisatorischer Albtraum sein. Eine digitale, netzwerkfähige Pflegeakte ist ein Quantensprung. Die neuen Kooperationsverträge könnten dieses Modell voranbringen – aber nicht allein.

    Von Philipp Grätzel von Grätz

    BERLIN. Seit mehreren Jahren berichtet die Hausärztin Irmgard Landgraf von der Praxis am Agaplesion Bethanien Sophienhaus in Berlin immer wieder über ihre sehr guten Erfahrung mit dem Übergang in eine IT-gestützte Versorgungswelt, die ihr eine telemedizinisch unterstützte Betreuung von rund 100 Pflegeheimbewohnern erlaubt. Beim 7. Nationalen Telemedizinkongress in Berlin stellte sie das Konzept jetzt noch einmal vor.

    03.01.2017
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  • Hausärzte für ländliche Regionen dringend gesucht! Die Landesregierung NRW setzt jetzt auf die Erweiterung eines Förderkonzepts, das seit 2009 auf steigendes Interesse stößt.

    Von Ilse Schlingensiepen

    KÖLN. Die nordrhein-westfälische Landesregierung weitet das Hausarztaktionsprogramm aus, mit dem sie Engpässen in der ambulanten hausärztlichen Versorgung in ländlichen Regionen begegnen will. Künftig sollen die Förderangebote auch Ärzten in größeren Kommunen als bisher zur Verfügung stehen.

    02.01.2017
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  • Wir wünschen eine Frohe Weihnacht und ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr.

    23.12.2016
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  • Das Zentrum für Telemedizin in Bad Kissingen begleitet telemedizinische Projekte von der Idee bis zur Anwendung. Darunter sind Projekte zur Versorgung von Diabetikern genauso wie Online-Sprechstunden in Flüchtlingsunterkünften.

    Von Anne Bäurle

    BAD KISSINGEN. Video-Sprechstunde, Online-Rezept oder Angaben über den Blutzucker, die die Patienten per Smartphone an den Hausarzt schicken – die Telemedizin ist im Alltag so mancher Arztpraxis angekommen. Für die Praxisinhaber ist ein Telemedizinisches Zentrum als "Rundum-Versorger" dabei häufig der erste Ansprechpartner.

    22.12.2016
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  • Personalisierte Medizin basiert auf Big Data. Viele Deutsche würden ihre Daten dafür preisgeben.

    DÜSSELDORF. Sieben von zehn Menschen in Deutschland sind bereit, persönliche Krankheitsdaten zur Verfügung zu stellen, wenn sich dadurch bessere Therapiemöglichkeiten ergeben. Das ist Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Unternehmensberatung PwC unter 1000 Bundesbürgern.

    22.12.2016
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  • Adipositas ist einer der Risikofaktoren für Diabetes. Für beides gilt: Prävalenz steigend. Eine Bestandsaufnahme bietet das Weißbuch Adipositas. Diskutiert werden auch Präventionsmaßnahmen, beispielsweise die Option einer Steuer insbesondere auf zuckerhaltige Lebensmittel und internationale Erfahrungen damit. Deutschland übt sich hier in vornehmer Zurückhaltung.

    Von Helmut Laschet

    16.12.2016
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  • Ein Orthopäde darf nicht an einen Orthopädietechniker untervermieten. Ansonsten handelt es sich um eine unzulässige "Empfehlung".

    KARLSRUHE. Eine orthopädische Praxis darf nicht Räume an einen Orthopädietechniker untervermieten. Spätestens Hinweisschilder, die in der Praxis auf den Untermieter verweisen, wären eine "Empfehlung", die gegen die ärztliche Berufsordnung verstößt. So entschied kürzlich der Bundesgerichtshof (BGH).

    14.12.2016
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  • Bisher ist auf die meisten Medikationspläne, die Patienten erhalten, offensichtlich kein Verlass. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt eine aktuelle Versorgungsforschungsstudie aus Westfalen-Lippe.

    MÜNSTER. Für die Querschnittsstudie, die kürzlich in der "Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen" veröffentlicht wurde, haben die Apothekerin Isabel Waltering (Universität Münster), Dr. Oliver Schwalbe (Apothekerkammer Westfalen-Lippe) und Professor Dr. Georg Hempel (Universität Münster) die Daten von 500 Patienten, die eine Medikationsanalyse erhielten, ausgewertet.

    09.12.2016
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  • Nimmt der Patient zahlreiche Pillen am Tag ein, verliert er leicht den Überblick. Ärzte wissen manchmal selbst nicht, was er von einem Kollegen verschrieben bekommt. Ein neues Projekt will die Daten bündeln – beim Hausarzt.

    BERLIN. X Tabletten stapeln sich jeden Tag auf dem Tisch, der Patient weiß manchmal selbst nicht, welches Medikament für was gut ist. Doch Polypharmazie ist auch eine Herausforderung für die Ärzte: Informiert sie der Patient nicht, wissen die Mediziner nicht, welche Medikamente er von anderen Ärzten verschrieben bekommen hat.

    06.12.2016
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